Von der inneren Orientierung zur eigenen Beratungspraxis: Marcel Faes über seinen Weg mit der Logotherapie

Wenn das bisherige Leben eigentlich gut funktioniert, sich aber dennoch eine leise Unruhe oder Orientierungslosigkeit bemerkbar macht, stehen viele Menschen vor der Frage: Wie möchte ich mein Leben eigentlich wirklich gestalten?

Der Schritt in eine psychosoziale Beratungsausbildung ist für viele nicht nur eine berufliche Qualifikation, sondern auch eine persönliche Standortbestimmung. Marcel Faes, Absolvent der Europäische Akademie für Logotherapie und Psychologie (EALU), schildert in seiner Erfolgsstory, wie die sinnzentrierte Haltung nach Viktor Frankl seine eigene Ausrichtung veränderte – und wie daraus sein heutiges Beratungsangebot, der Existenz-Kompass, entstanden ist.


Erfolgsstory: Mein Weg mit der EALU

Mein Name ist Marcel Faes. Ich bin psychosozialer Berater und arbeite heute vor allem mit Menschen, die an einem Punkt in ihrem Leben stehen, an dem sie merken: Eigentlich funktioniert vieles – aber irgendetwas stimmt trotzdem nicht mehr.

Genau solche Fragen haben mich auch selbst schon lange beschäftigt.

Was trägt mich eigentlich wirklich?
Was ist mir wichtig?
Wie möchte ich mein Leben gestalten?
Und woran kann ich mich orientieren, wenn die bisherigen Antworten nicht mehr passen?

Auf meinem eigenen Weg bin ich dann immer stärker zur Logotherapie und Existenzanalyse gekommen – und schließlich zur Ausbildung bei der EALU. Was mich daran besonders angesprochen hat, war die Haltung hinter der Methode.

Es geht nicht darum, einem Menschen zu sagen, was er tun soll. Und auch nicht darum, ständig an sich zu arbeiten oder sich immer weiter zu optimieren. Es geht vielmehr darum, den Menschen ernst zu nehmen.

Mit seiner Geschichte.
Mit seinen Möglichkeiten.
Aber auch mit seiner Freiheit und seiner Verantwortung.

Ein Gedanke, der für mich dabei sehr wichtig geworden ist, ist die Frage:
Welche Antwort möchte ich selbst auf das geben, was das Leben gerade von mir verlangt?

Die Ausbildung hat mir dafür nicht nur Methoden gegeben. Sie hat vor allem meine eigene Haltung verändert und geschärft.

Heute sehe ich meine Aufgabe als Berater darin, einen ruhigen und klaren Raum zu schaffen. Einen Raum, in dem ein Mensch einmal nicht funktionieren muss. Wo man gemeinsam hinschauen kann:

  • Was beschäftigt mich wirklich?
  • Was passt noch zu meinem Leben – und was vielleicht nicht mehr?
  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Wofür möchte ich stehen?
  • Und welche Richtung fühlt sich für mich stimmig an?

Aus genau diesem Gedanken ist auch mein eigener Ansatz entstanden – der Existenz-Kompass. Ich begleite damit besonders Menschen in Umbrüchen, Entscheidungssituationen oder Lebensphasen, in denen Orientierung fehlt. Mein Schwerpunkt ist dabei eigentlich ganz einfach: Nicht Selbstoptimierung, sondern innere Ausrichtung.

Ich möchte einem Menschen nicht vorgeben, wohin er gehen soll. Ich möchte ihn dabei unterstützen, wieder so klar bei sich selbst zu sein, dass er seine eigene Richtung erkennen und dafür Verantwortung übernehmen kann. Und genau darin liegt für mich auch die besondere Stärke der Logotherapie. Sie gibt nicht einfach Antworten. Sie stellt die Fragen, durch die ein Mensch seine eigenen Antworten finden kann.

Wenn jemand selbst gerne mit Menschen arbeitet, sich wirklich für den Menschen interessiert und nicht nur nach Techniken sucht, sondern auch nach einer fundierten Haltung, dann kann ich diese Ausbildung sehr empfehlen.

Für mich war sie jedenfalls ein wichtiger Schritt – nicht nur beruflich, sondern auch persönlich.

Marcel Faes
www.existenzkompass.at/

 


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Zertifizierte Berufsausbildung mit Befähigungsprüfung: Lebens- und Sozialberatung / Psychosoziale Beratung

Unser Lehrgang schließt mit einem Zertifikat der EALU und einer Befähigungsprüfung bei der Meisterprüfungsstelle ab. Diese zertifizierte Berufsausbildung zum/zur Lebens- und Sozialberater:in wird nach der Methode sinnzentrierte Beratung nach Viktor Frankl (Logotherapie und Existenzanalyse) – humanistisch-existentielle Orientierung angeboten.

Nutzen Sie die Chance für Ihre berufliche und persönliche Entfaltung. Ausführliche Informationen zu den Lehrgangsinhalten und den nächsten Startterminen finden Sie auf unserer Website!

 

Fortbildungsdauer6 Semester berufsbegleitend Zeitstunden 4500 – ECTS 180
Termin 04.10.2026, Wien/Linz (Anmeldefrist 22.09.2026)
11.10.2026, Anmeldung über BFI Klagenfurt, Klagenfurt (Anmeldefrist 22.09.2026)
11.10.2026, Graz (Anmeldefrist 22.09.2026)
18.10.2026, Anmeldung über BFI Tirol, Innsbruck (Anmeldefrist 28.09.2026)
KostenJe Semester 2.299,00 €* (gesamt 6 Semester) *Einführungspreis 2026

NICHT enthalten: 37,5 h Einzelselbsterfahrung, Einzelsupervision & Gruppensupervision, Kosten für Übernachtungen und Verpflegung, Literatur
Vortragende Christina Binder, BSc, MSc Petra Deli-Kolros, MSc Susanne Dissauer, MSc Mag. Arthur Domig, Dr. (DMin) MMag. Peter Felbermaier, MSc Andrea Glehr-Schmit, MSc Gabriele Huß Dr. Klaus Gstirner Mag. David Löscher, MA Mag.a Dagmar Edith Mehsner, MSc Ing. Verena Neuhold MEd Eva Maria Ostermann, MSc Dr. Heidi Vonwald DDDr Sabine Wöger, MMMSc MEd
Infoabende Do, 17.09.2026 – 19:00 Uhr

Hier geht’s zur Aufzeichnung des letzten Infoabends:
Aufzeichung des Infoabends vom 15.06.2026.
Geplante Orte Österreich Süd: Graz/Klagenfurt
Österreich West: Innsbruck/Vorarlberg
Österreich Nord: Wien/Linz
Unterricht Je nach Modul gibt es analoge und digitale Präsenzzeitstunden
Freies Wahlmodul • Modul X c2) Paar- und Sexualberatung, Kommunikation und Konfliktberatung, Inklusion Diversität und Gender
• Modul X c3) Trauer- und Verlustarbeit, Kommunikation und Konfliktberatung, Inklusion Diversität und Gender
• Modul X c5) Aufstellungsarbeit, Inklusion Diversität und Gender
Schwerpunkt / Wahlmodul je Standort Wien/Linz und Graz: Modulbündel c2)
Paar- und Sexualberatung, Kommunikation und Konfliktberatung, Inklusion Diversität und Gender

Innsbruck und Klagenfurt: Modulbündel c5)
Aufstellungsarbeit, Inklusion Diversität und Gender
Teilnehmer*innenzahl Mindestens 14 / Maximal 23
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